Vinyl and reviews

sonic blue cover web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

interstellar records

INT 037 | LP
ANG脡LICA CASTELL脫 sonic blue
release date: february 9th, 2015

tracklist:
/a1 谩rtico / mediterr谩neo / pac铆fico
/b1 铆ndico / caribe / golfo / atl谩ntico

line-up:
ang茅lica castell贸

composition, concept, mixing by ang茅lica castell贸
underwater recordings by: heike vester, richie herbst, ang茅lica castell贸
field recordings in norway: ang茅lica castell贸, richie herbst
field recordings in spitzbergen: susanna niedermayr
field recordings and other sounds: urkuma
all other sounds and paetzold recorder: ang茅lica castell贸

sound and mixing support by: alfred reiter
mastered by: martin siewert
cover and paintings by: ralf tronstoner

 

 

20150208_151206

 

reviews:
Inspired by the ocean, and incorporating elements of coastal and aquatic sides, 鈥楽onic Blue鈥 is less an ambient work and more of a piece that captures the many facets of the water. As such, it鈥檚 expansive and powerful, often dark and menacing, with ghostly voices rising from the swirling depths.
Each side contains three tracks, but they鈥檙e mastered as single pieces. This proves to be an integral part of the listening experience, the sound merging into one vast sonic expanse standing as a fair metaphor for the endlessness of the ocean. It isn鈥檛 overstated, however, and the compositions are forged in a fashion that鈥檚 subtle and entirely natural sounding, while at the same time highly evocative and occasionally eerie. 鈥楽onic Blue鈥 is a beautiful and exploratory work, which plunges deep into the unknown alien space here on earth. (whisperingandhollering.com christopher nosnibor)

De zee is in de ogen van de Franse schrijver Jules Verne een verschijnsel dat leven en oneindigheid in zich herbergt, een mysterie date je kunt bevaren en onderzoeken maar nooit helemaal doorgronden. Date leven uit zich in klanken die al even diep en geheimzinnig zijn als de zeezelf. De loeiende liefdeszang van baleinwalvissen, het knallen en knisperen van bepaalde soorten garnalen en vissen, het extatische klikken en knerpen van jagende tandwalvissen, de op en neer borrelende roep van robben, kijvende meeuwen, het schrapen en schuren van ijsschotsen. Daar doorheen klinken de geluiden van den gemotoriseerde zeevaaart, vam boorplatforms, van oderzeeers die die wateren afspeuren met sonar. Akoestisch lijken de wereldzeeen een welgevulde soep waar al dat materiaal voor het opscheppen ligt. Die soep, met al zijn uitingsvormen, is de bron waar den Mexicaanse blkofluitiste Ang茅lica Castell贸 uit heeft geput voor haar lp ‘Sonic Blue’. Opnamen die zij met verschillende anderen onder en boven water maakte vormen den ondergrond voor tonen die ze op fluiten van uiteenlopend formaat speelt. Onderaards zoevende bassen uit de grootste, langgerekte ijle klachten uit den kleinste. Ze heeft er zeven composities mee gemaakt, die elk genoemd zijn naar een van de grote watermassa’s – van de Golf van Mexico tot de Stille Oceaan. In zekere zin is ‘Sonic Blue” een tegenhanger von ‘Azoic Zone’, de cd waarop ruiscomponist Francisco L贸pez aan verwante geesten vroeg sich een voorstelling te maken van den klangkomgeving van de laag in de oceanen waar geen leven voorkomt. ‘Sonic Blue’ is even poetisch als die cd, zeker so geheimzinnig, maar aanzienlijk minder onheilspellend. Je zou je kunnen voorstellen dat kapitein Nemo deze muziek speelde op zijn titiaschiche orgel in de Nautilus. Dit is beweging in peilloze diepten. (GONZO CIRCUS rvp)

Die 42 j盲hrige Ang猫lica Castell貌 aus Mexiko ist Fl枚tistin und elektronische Klangk眉nstlerin. Mit Sonic Blue ver枚ffentlicht sie Ihr 9. Album seit 2007.
Die Idee zum Album kam der K眉nstlerin als sie zusammen mit der Wienerin (wo Castell貌 selbst seit einigen Jahren lebt) Susanna Niedermayr die Biologien Heike Vester traf und mit Ihr zusammen eine Expedition in die Ger盲uschwelt des Meeres machen durfte. Heike Vester besch盲ftigt sich mit der Unterwasserakustik unserer Meere. Der nat眉rlichen ebenso wie der durch den Menschen verursachten, insbesondere der die bei der Suche nach 脰l und Gasfeldern entstehenden, f眉r die Unterwasserwelt eher sch盲dlichen Ger盲usche.
Auf dem Album verarbeitet die K眉nstlerin die unterschiedlichsten unter Wasser aufgezeichneten Ger盲usche zu einer unwirklich wirkenden Klangwelt. Das Ganze klingt dem Thema entsprechend etwas ged盲mpft, rauschendes Wasser, pl盲tschernde Wellen, Walges盲nge und jede Menge nicht definierbare Ger盲usche bilden den Rahmen f眉r das Album. Dazu erzeugt Castell貌 elektronische Klangwelten und Melodien die ein sehr atmosph盲risches Soundbild ergeben.
Im Gegensatz zu vielen anderen 盲hnlich gelagerten Alben gelingt es der K眉nstlerin tats盲chlich eine B眉ndige Komposition aus den Ger盲uschen nebst Ihren selbst erzeugten Kl盲ngen zu erzeugen und so viel mehr zu gestalten als aneinander geh盲ngte Umweltaufnahmen. Dies liegt auch daran das auf Knalleffekte verzichtet wurde.
Sonic Blue bietet dem H枚rer zwei M枚glichkeiten: entweder er l盲sst sich von den meditativen Kl盲ngen Tragen und schlie脽t die Augen um zu entspannen oder aber er begibt sich offenen Ohres tief in die Klangwelten um die verschiedenen Sounds zu erkunden. (MUSIKANSICH.DE wolfgang kabsch)

Irgendwo da unten ist auch Ange虂lica Castello虂 an der Arbeit. Ihr Album Sonic Blue (Interstellar) lotet die unbekannten Tiefseegra虉ben aus, die sich zwischen elektroakustischer Neuer Musik und der strengen, ortsspezifischen 鈥濻ound Art鈥 Variante von Ambient auftun. In Japan hat Ambient ein besonders starkes Echo erfahren. Vielleicht weil die formlose und hierarchiearme Art der Klangschichtung so gut mit der tief in der Inselkultur verwur- zelten Zen-buddhistischen 鈥濭estaltung der Gestaltlosigkeit鈥 korrespondiert. Ku虉nstlich und natu虉rlich sind hier keine Gegensa虉tze, sondern bedingen einander. (GROOVE frank p. eckert)

Der Ozean, unendliche Weiten. Immer schon die aquatischen Tiefen beliebte Aufnahme-Habiate f眉r Fieldrecordings. Aus den letzten Jahren fallen mir dazu etwa Chris Watson oder Jana Winderen ein. Naturgem盲脽 ist der klangliche Zugang der mexikanisch-枚sterreichischen Subbass-Fl枚tistin Ang茅lica Castell贸 ein anderer als der von (Ex-)ElektronikmusikerInnen, der Ausdruck der sonischen Textur der St眉cke f盲llt dadurch enorm unterschiedlich aus.
“Sonic Blue” ist in sieben St眉cke gegliedert, wobei jedes Aufnahmen von einem der sieben Weltmeere als Basis hat. Initiert wurden diese Aufnahmen bereits 2005 durch das von der Biologin Heike Vetser begr眉ndete Ocean Sounds Projekt auf den nordnorwegischen Lofoten-Inseln. Interstellar-Chef Richie Herbst und 脰1 Zeit-Ton Redakteurin Susanna Niedermayr lieferten weitere Fieldrecordings, das Mastering kam von Martin Siewert. Soweit ist “Sonic Blue” also in einem absolut sicheren Fahrwasser. Das Driften und M盲andern auf “Sonic Blue” zieht seinen Reiz daraus, dass beide Soundquellen – einerseits tierische Unterwasserlaute, andererseits Castell贸s Fl枚ten-Drones – so ineinander verschwimmen, dass Zuordnungen zu dem einen oder anderen f眉r die akustische Impression reduntant werden. Die hier aufgezogenen R盲ume reklamieren nicht f眉r sich, wie auch immer geartete Realit盲ten abzubilden, sondern verstehen sich wohl am ehesten als autonome Klangobjekte, deren Fokus – eben im Vergleich zu Touch-Ver枚ffentlichungen – auf eben dezitiert musikalischen Qualit盲ten liegt. Ein ambitioniertes Unternehmen. (SKUG heinrich deisl)

Ausgangspunkt f眉r diese in mehrfacher Hinsicht brillante Platte war eine Reise in den hohen Norden, genauer: zu den Lofoten, einer Inselgruppe vor der nordnorwegischen K眉ste 鈥 unternommen von Ang茅lica Castell贸, der Radiojournalistin Susanna Niedermayr und dem Labelchef Richard Herbst. Aufgesucht wurde die Meeresbiologin Heike Vester, die auch selber mit field recordings auf dem Label Gruenrekorder in Erscheinung getreten ist. Vester betreibt dort oben eine Initiative, die sich den Schutz der Gew盲sserpopulation, speziell der Wale auf die Fahnen heftet, deren Existenz durch Erd枚lkonzerne und deren Unterwassersprengungen arg bedroht ist. Aufnahmen, die Castell贸 vor Ort gemacht hat, vermengt sie mit Electronics und dem Sound ihrer Paetzold-Subbassfl枚te zu einem multiplen, gleichwohl pr盲zisen wie assoziativen Klanggeflecht. Zu einem magische St眉ck Musik, die der Musikpublizist David Toop einen Ocean of Sound nennt. Und die von Castell贸 um einen wesentlichen, weil politischen Aspekt substanziell erweitert wurde. Sonic Blue geht in die Tiefe. (FREISTIL felix)

Ich meine, f眉r die Rezeption von 鈥瀞onic blue鈥 den von David Toop beschriebenen und prolongierten 鈥濷cean of Sound鈥 heranzuziehen l盲ge hier doch zu obligatorisch auf der Hand und ist f眉r Those who know bestenfalls ein mildes L盲cheln wert. Vielleicht mit einem 馃槈 , aber daf眉r ist dieses Werk ein zu ernsthaft angegangenes Unterfangen, sowas kann man nicht der Diskursmaschine als Schm盲h zum Frass vorwerfen.
In aller K眉rze: Angelica Castello hat einige von Heike Vester und Richie Herbst bei den Lofoton Islands/Norwegen get盲tigten Unterwasser aufnahmen (plus andere Fieldrecordings) mit Electronics, Subgreatbass Paetzold recorder, Radiorauschen und Tapes erweitert/angereichert. Der so kreierte, eigene Soundocean (ha, jetzt haben wir doch wieder die Verbindung zu Toop ;)) ist ein herrlich deepes Utopia aus von subtil bis ab strakt anschlagenden Klangwellen. Wir haben es, gelinde und ganz verk眉rzt gesagt, mit einem 盲u脽erst aussergew枚hnlichen Klangerlebnis zu tun, auf welches es sich erstmal einzulassen gilt. Das bedeutet, sagt der ungestresste Rezensent, sich Zeit daf眉r zu nehmen, in aller Ruhe diese Reise anzutreten und im Soundmeer zu versinken. Gemeint ist hier aber bestimmt kein psychedelisches Abheben im Sinne von trippigem Schwelgen, vielmehr das aufmerksame Lauschen wie ein recht waghalsiges Experiment in aller Kratzigkeit und unerm眉dlichem Forscherdrang erstaunlich spektakul盲r aufgeht. Die richtige Voraussetzung f眉rs H枚ren dieser wundervollen Drones und Noiseeskapaden ist demnach auch, wie in den Linernotes beschrieben, folgende quasi Antierwartungshaltung: 鈥濼he Sea does not reward those who are too anxious, too greedy, or too impatient. One should lie empty, open, choiceless as a beach 鈥 waiting for a gift from the sea.鈥 Berauschendst, Euer huckey. (KAPUZINE harald renner)

Bei Filmregisseur Luc Besson ging es einst um den Mythos des 禄Gro脽e Blaus芦; die Klangk眉nstlerin und -forscherin Ang茅lica Castell贸 hingegen legt den Fokus nat眉rlich auf dessen Klang, wenn sie ihre eigene Unterwasserwelt ausgestaltet, die hinter einem mysteri枚sen blauen LP-Cover zu einem d眉steren Trip ins Unterbewusste der Eismeerwelt einl盲dt. Als Komponistin arbeitet die Mexikanerin oft mit der von Herbert Paetzold entwickelten Subgro脽bass-Blockfl枚te, die sie manchmal mit Elektronik kombiniert und verfremdet. Zahlreiche Tontr盲ger und Auftragsarbeiten in verschiedensten Stilen und Ausdrucksformen konnte Castell贸, teils mit Hilfe von Stipendien und Ensembles, bislang realisieren.
F眉r ihre LP 禄SONIC BLUE芦 machte sie sich auf in den Norden Norwegens, um in Henningsv忙r in Lofoten die Biologin und renommierte Klangforscherin Heike Vester (禄Ocean Sounds芦) zu treffen und mit ihr und weiteren Sound-Art-Freunden Field Recordings auf Exkursionen im Meer zu sammeln. So h枚ren wir in den rund 45 Minuten dieser d眉steren Klangwelt immer wieder die Wale der n枚rdlichen Nordsee, die M枚wen der K眉sten und verschiedene schwer zuzuordnende Ger盲usche, aber eben auch Paetzolds Subgro脽bassblockfl枚te. 禄SONIC BLUE芦 l盲sst an die Werke von Hafd铆s Bjarnad贸ttir, Thibault Jehanne oder Natasha Barrett denken, doch vor allem dr盲ngt sich der Vergleich mit der Norwegerin Jana Winderen (und dem Katalog des englischen Touch-Labels) auf, die in 盲hnlicher Weise zwischen Sound-Installation und Avantgarde-Komposition arbeitet, mit der sie den 枚kologischen Weckruf-Ansatz verbindet. Im Oeuvre von Winderen und Touch, soweit diese LP von Ang茅lica Castell贸 als Vergleich dient, gelingen allerdings weit mehr kompositorische Tiefe und Dichte. (NORDISCHE-MUSIK.de ingo j. biermann)

an intricate story which travels over and under the seas
Based on sounds recorded above and below the surface in the Lofoten Islands, Ang茅lica Castell贸鈥榮 compositions on Sonic Blue create an imaginary underwater exploration on the theme of the effects of human sonic intervention in the aquatic soundscape.
While both whale and water sounds have been a staple of the new age relaxation industry for decades, Castell贸 constructs an altogether deeper and different listening experience on Sonic Blue, using field recordings (made by her, Susanna Niedermayr and others) as well as her favoured instrument, the Paetzold or sub-great bass recorder. While there are certainly plenty of watery sounds in evidence, they are placed as one important element among the whale song and other sounds of aquatic life, as well as the acoustic and electronic instruments and other processed environmental recordings.
The results are suitably and superbly immersive, Castell贸 constructing an intricate story which travels over and under the seas, from the Arctic Ocean via the Mediterranean to the Pacific on side A, and on to points warmer or wider on the obverse. All the while, she creates moods which range from the sublimely ambient and expressive to the more complex and disturbing tones which open the darker, less comfortable ones found on side B. Here, the droning, heaving and huffing sounds Castell贸 generates from the Paetzold recorder merge with the less obviously identifiable scrapes, snippets and mammal calls alongside as the ever-present drips and splashes, together acting as a reminder that the seas are not always safe for humans, and neither do people always leave their inhabitants in peace.
According to Castell贸, Sonic Blue also operates on the level of the unconscious for which the sea has long been a metaphor. If so, then some of the sounds she constructs can be seen to not only emulate and symbolise the shockwaves of compressed air detonations used to generate seismic mapping information during underwater oil and gas exploration, but also as stark symbolic representations of a human psyche which finds its physical and emotional relationship to the natural environment both under and generating continuing and considerable strain.
As such, Sonic Blue is so much more than a simple travelogue over the oceans; Castell贸 has created an artwork which resonates profoundly. Hers is a virtual journey based in experienced reality, and one whose reflections on the seas are as deep as the oceans that it celebrates.(FREQ.ORG.UK linus tossio)

A few years ago I picked up Bestiardio, a unique recording from Ang茅lica Castell贸 that to this day remains thoroughly unclassifiable. Sonic Blue may be easier to classify, but is no less fascinating; it鈥檚 a (mostly) underwater soundscape enhanced by the sub-contra bass, colloquially known as the supergreatbass recorder. Originally commissioned for a festival network, Sonic Blue is now poised to reach a larger audience, thanks to this vinyl release.
The field recordings come from Castell贸 and a small group of friends, who were led around Norway鈥檚 Lofoten Islands by a seasoned guide. When it comes to making hydroponic recordings, it helps to have someone aware of the local sonic sources, in the same way as it helps to have a guide in the Amazon. Some spots are simply richer than others, and Heike Vester is particularly interested in whales. While this is not a whale-woodwind recording like David Rothenberg鈥檚 attempted clarinet duets, it鈥檚 easy to imagine the whales reacting in some way. The deep tones of the sub-contra bass are particularly suited to such interaction, as they sound like drones, something that only a deep-throated creature might produce. The 17th minute of the first piece is particularly rich in whale song, as well as the crackle of what may be brine shrimp. When listening, one imagines the artist blowing the bass into the water (which she certainly did not do), as the arrangement of Sonic Blue makes it seem like a simultaneous recording. Instead, it鈥檚 a soundscape, meticulously arranged. Early in the piece, we hear the seagulls; later we hear the underwater creatures and the lapping of waves. This 鈥渋magined underwater world鈥 is no less 鈥渞eal鈥 due to its construction; instead, the recording combines aspects of sound to paint a fuller picture.
Consider for a moment the opening sounds of the second side, which come across as comparisons of breath: the artist鈥檚 breath through her instrument and the whale鈥檚 breath through a blowhole. Or the deep blue circles of the cover, which suggest pressurized depth, expanding sound or a whale鈥檚 eye. A great mystery lies beneath the depths, amplified by recent studies involving the transmission of whale songs (as opposed to whale song). As researched by Hal Whitehead and Luke Rendell in the recent book The Cultural Lives of Whales and Dolphins, long songs are learned by entire pods and spread from ocean to ocean, where they are learned by new communities. It鈥檚 exciting to think that we are hearing snatches of such songs on Sonic Blue – not mere signals, but portions of longer works. If this is the case, Castell贸 may have more in common with her subjects than she realizes; these records are now leaving the distributor to travel around the world, where they will be heard by new audiences. And who knows? Perhaps a whale will imitate a sub-contra bass in a future work, completing the circle. (A CLOSER LISTEN richard allen)

Field recordings catturati in un矛sola sulla costa nord della Norvegia e ricomposti con buona abilit谩 nel costruire una musicalit脿 altrimente di difficile individuazione Gli swoosh sottomarini diventano linee di basso, le grida degli uccelli sli strumenti solisti, la risacca che sbatte e si ritira il leit motiv ricorrente. Meglio di altre uscite della musicista messicana trapiantata a Vienna, ma difficile consigliare questo disco se non ai fan die stretta osservanza naturalistica. (6) (BLOW UP. stefano i. bianchi)

鈥楽onic Blue鈥 (Interstellar Records) poursuit la course aux frimas glaciaux iod茅s aux c么t茅s de la biologiste marine Heike Vester et de la curatrice du festival Musikprotokoll Susanna Niedermayr. Si l鈥檈ssai manque parfois de magie sonore, il ne se contente heureusement pas de simplement transmettre l鈥檌mmense diversit茅 de la faune locale, mais int猫gre une dimension musicale r茅elle. Apportant une v茅ritable plus-value artistique, les compositions de Castello transforment les allers-retours permanents entre nature profonde et studio d鈥檈nregistrement hi-tech en un voyage infini o霉 la place de l鈥檋omme remet 脿 chaque instant la machinerie en question. M茅taphysique. (RIFRAF fabrice vanoverberg)

Sonic Blue鈥 猫 un diario di tour sonoro come forse non ne sono mai stati realizzati finora. L鈥檃utrice Ang茅lica Castell贸, musicista, compositrice e sound designer messicana, ha collezionato registrazioni sul campo realizzate durante le navigazioni effettuate assieme ad un team di ricercatori intorno alle isole Lofoten, in Norvegia. Le tecniche di registrazione usate hanno inoltre permesso alla Castell贸 di catturare materiale sonoro direttamente dalle profondit脿 marine ed 猫 con questo che campionario che l鈥檃rtista ha composto due lunghi patchwork sonori, 鈥溍tico / mediterr谩neo / pac铆fico鈥 e 鈥溍璶dico / caribe / golfo / atl谩ntico鈥. Un ascolto altamente intrigante anche se non propriamente, strettamente musicale. Per viaggiatori della mente e dell鈥檃nima. (DISO.IT tony d onghia)

Una raccolta di field recordings registrati nelle isole Lofoten, a nord della Norvegia, sono lo spunto per costruire una sinfonia dei mari. Onde che si rifrangono su scogli isolati, il rincorrersi degli uccelli e il canto delle balene sono gli elementi transformati dalla musicista spagnola, da anni residente a Vienna, in voci della sua particolarissima orchestra. Le due facce dell’LP si legano senza soluzione di continuiat谩, come le acque dei mari e degli oceani abbracciano i continenti isolandoli l’uno dall’altro il viaggio della Castello 猫 a 360 gradi: Artico / Mediterr谩neo / Pacifico, sul lato A, Indico / Caribe / Golfo / Atlantico sul lato B. Una Sinfonia Dei Mari. (ROCKERILLA roberto mandolini)

Kl盲nge der Fauna
Neue Ges盲nge der Buckelwale
Die geb眉rtige Mexikanerin und in Wien ans盲ssige Komponistin/Sound Designerin Angelic谩 Castell贸 legt mit Sonic Blue (Interstellar Records) ein gleicherma脽en das Unterbewusstsein ansprechendes wie im Sinne der 脰kologie alarmierendes Album vor, dass auf Basis von Unterwasseraufnahmen tief in die (nicht nur) von akustischer Umweltverschmutzung bedrohte Welt der Meeresbewohner dringt. Eine mit dem 枚sterreichischen Outstanding Artist Award ausgezeichnete Auftragsarbeit f眉r das ORF (Musikprotokoll im steirischen Herbst/European & International Cities of Advanced Sound), die nun auf Vinyl sowie als Download zum wiederholten Eintauchen einl盲dt.
Vor rund einem Vierteljahrhundert avancierten die Ges盲nge der Buckelwale (Zweitausenseins) zum Klassenschlager der Field Recordings. Seitdem wurden die Verlautbarungen der Meeress盲uger immer wieder gerne 鈥 und geradezu zu Tode 鈥 gesampelt, um das popul盲re Bed眉rfnis nach Wal-Kitsch zu befrieden. Nat眉rlich geh枚rte es dabei zum guten Brustton der political correctness, den Walfang, zu welchem Zwecke auch immer, zu verteufeln. Schlie脽lich wollte man die Viecher ja auch mal selbst auf offener See erleben鈥
Erst nach und nach setzt sich die Kenntnis davon durch, dass nicht allein die japanische Delikatessenk眉che die Wale bedroht, sondern dass sich ihr gesamter Lebensraum einer voranschreitenden akustischen Belastung ausgesetzt sieht, deren Folgen zwar noch nicht absehbar sind, jedoch von Meeresbiologen mit Besorgnis registriert werden.
Vor diesem Hintergrund hat Ang茅lica Castell贸 gemeinsam mit der Co-Kuratorin Susanna Niedermeyer die Bioakustikerin Heike Vester auf den Lofoten aufgesucht, um vor Ort und mithilfe eines Sub-Bass-Rekorders das akustische Unterwasserszenario aufzuzeichnen und anschlie脽end der k眉nstlerischen Formgebung zu unterziehen. Doch es sind nicht allein die pr盲dominanten (wohlbekannten) Wal-鈥濭es盲nge鈥, die das submarine Klangbild konstituieren.
Denn allein die Vermutung, dass manche der vernehmbar gemachten Kl盲nge ihren Ursprung in Explosionen und Probebohrungen zur Erschlie脽ung weiterer 脰l- und Gasvorkommen haben k枚nnten, mischt ein angemessenes Unbehagen in das Erlebnis von Tiefenentspannung, die sich mit Sonic Blue sicherlich auch erzielen l盲sst. (AMUSIO.COM stephan wolf)

鈥淪onic Blue鈥 (鈥) 猫 un grande affresco di una vita che sfugge all鈥檌ncrocio di altre vite, che va cercata, ascoltata, come lo stetoscopio sulla schiena, come l鈥檕recchio sul ventre materno, come l鈥檜omo poggia i suoi piedi sul suolo naturale o che sprofonda nei suoi abissi. Ma, per far arte, vivere non basta, la vita va cercata.
Angelica Castell贸 – Carnage NewsAngelica Castell贸, lo sapeva gi脿 nel 2013 che Sonic Blue sarebbe stata un鈥檕pera essenziale nella sua carriera di compositrice. Imbarcandosi verso un viaggio nell鈥檃rcipelago delle Lofoten, ha incontrato il biologo e ricercatore bioacustico Heike Vester che ha fondato l鈥檕rganizzazione Ocean Sounds (per la precisione nel villaggio di pescatori Henningsvaer, nel 2005. Da questo incontro, un altro incontro: le balene intorno alle isole Lofoten. Ecco, il viaggio che conduce verso queste affascinanti creature (il loro suono ha affascinato gli uomini per secoli, si pensi al documentario di Herzog Encounters at the End of the World, girato nella stazione di McMurdo in Antartide) 猫 solo il framework acustico di questa esperienza.
Con Sonic Blue l鈥檃rtista crea il suo immaginario subacqueo che fa immergere l鈥檃scoltatore nel grande mare di suoni prodotto dal suo registratore (subgreatbass recorder), il suo principale strumento insieme al flauto Paetzold, particolare strumento a fiato, usato prevalentemente nella musica contemporanea, costituito da tasselli lignei (quindi doppia sorgente: il soffio e la percussione). Ma, essendo un lavoro acustico, e di conseguenza un lavoro che coglie nel dettaglio la moltitudine di suoni che circonda la vita, 猫 necessario avere strumenti e capacit脿 tecniche consone all鈥檕perazione. Di seguito 猫 bene specificare i ruoli dell鈥檈quipe che ha accompagnato Castell贸 nella produzione dell鈥檕pera: 鈥淐oncept, mixing鈥: Ang茅lica Castell贸; 鈥淯nderwater recordings鈥: Heike Vester, Richie Herbst, Ang茅lica Castell贸; 鈥淔ield recordings in Norway鈥: Ang茅lica Castell贸, Richie Herbst; 鈥淔ield recordings in Spitzbergen鈥: Susanna Niedermayr; 鈥淔ield recordings and other sounds鈥: Urkuma; All other sounds and Paetzold recorder: Ang茅lica Castell贸.
In tutto troviamo due tracce, composizioni in pi霉 movimenti. 脕rtico / Mediterraneo / Pacifico, 脥ndico / Caribe / Golfo Atl脿ntico. Dalle registrazioni sulla barca fino alle profondit脿 subacquee costituite da vibrazioni di basse frequenze. Le intrusioni di Paetzold, quasi didgeridoo, quasi vento, quasi insetto, dialoga con i rumori circostanti, con le meccaniche degli apparecchi, con il grido dei gabbiani. Il ventre del mondo mormora, e Castell贸 si inserisce nel suo mormorio, una sorta di Orfeo che tenta di far fuoriuscire il suono nella sua possibilit脿 di ricollocazione rispetto allo status originario. Ecco quindi che, il verso delle balene, soprattutto nella seconda traccia, da originario, diventa originale (quel suono ha la propria vita, oltre il suo ambiente, oltre il take, pi霉 lontano della registrazione e indipendente dallo strumento utilizzato), elaborato e accostato ad altri 鈥渙rganismi鈥 sonori, componendo una sinfonia (ricorda i lavori di Thomas K枚ner o di Lawrence English, nel suo Shadow Of The Monolith).
Sonic Blue, opera premiata nel 2014 dal Ministero Federale Austriaco per le Arti e la Cultura, 猫 un grande affresco di una vita che sfugge all鈥檌ncrocio di altre vite, che va cercata, ascoltata, come lo stetoscopio sulla schiena, come l鈥檕recchio sul ventre materno, come l鈥檜omo poggia i suoi piedi sul suolo naturale o che sprofonda nei suoi abissi. Ma, per far arte, vivere non basta, la vita va cercata. (carnagenews.com riccardo gorone)

Hoorspelen, wanneer, nou ja, ‘hoor’ je die nu op de Nederlandse radio? In Duitsland en Oostenrijk is er een rijke traditie op dit gebied, die zich inmiddels ook uitstrekt tot de geluidskunst. Verschillende zenders geven artiesten opdrachten om speciaal voor de radio werk te maken. Zo ook Ang茅lica Castell贸 die een commissie kreeg van de ORF in Wenen.
De Mexicaanse Castell贸 toog met Susanne Niedermayr, die de klankkunst voor de Oostenrijkse radio cureert, naar Noorwegen. Bij de eilandengroep Lofoten gingen zij samen met Heike Vester (bioloog en bio-akoestisch onderzoeker) de zee op om geluiden te verzamelen. Deze reis en het compositieproces voor Sonic Blue werden tot een hoorspel gemaakt. Het stuk zelf verschijnt in twee lange delen op plaat.
Castell贸’s werkstuk is allesbehalve new-agerige ‘zwemmen met walvissen’-muzak. In de golvende ambient barst het van onderwaterleven, maar is ook voortdurend een dramatische spanning voelbaar. Of zeg maar gerust: een verstoring. Zo vreemd is dat niet, want voor de Noorse kusten wordt met seismische onderzoeken gezocht naar olie en gas. Deze ontploffingen zorgen voor schokgolven die van grote invloed zijn op het zeeleven en het klankhabitat daarvan.
In Sonic Blue vermengt Castell贸 elektronische klanken, geluiden uit oude radio’s, veldopnamen en haar eigen spel op de contrabasfluit. Voor haar staat de zee symbool voor het onderbewuste. Wederom: niet zweverig, maar op een manier die je onwillekeurig bij de kladden grijpt. Zoals Cousteau de lokroep nooit lang heeft weerstaan; zoals Melville schreef: “Niemand weet welk zoet mysterie de zee omgeeft, waarvan de elegante, verschrikkelijke bewegingen lijken te spreken van een verborgen ziel daaronder.” Die roerselen zijn door Castell贸 van een intrigerend sonisch portret voorzien. (KINAMUZIK.NET sven schlijper)

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